Seit 2007 im Silicon Valley · Technologie · KI · Innovation
Was aus dem Silicon Valley
für Ihr Unternehmen zählt.
Christian Busch ist der persönliche Sparringspartner vor Ort für deutsche CEOs, CTOs und CIOs. Er trennt belastbare Technologiesignale vom Hype und übersetzt sie in klare Empfehlungen: handeln, testen, Partnerschaften eingehen oder bewusst abwarten.
Erstgespräch: 30 Minuten, kostenfrei und vertraulich. Christian antwortet in der Regel innerhalb eines Werktags.
Perspektive
Klarheit für Entscheidungen, die sich nicht delegieren lassen.
Wenn eine Entwicklung aus dem Silicon Valley plötzlich zum Vorstandsthema wird, reicht ein weiterer Trendbericht nicht aus. Entscheidend ist, was die Technologie für das eigene Geschäft bedeutet, wo wirtschaftlicher Wert entstehen kann und welches Handeln jetzt sinnvoll ist.
Christian Busch verbindet die deutsche Unternehmensrealität mit fast zwei Jahrzehnten operativer Erfahrung im Silicon Valley. Er hat selbst Technologieplattformen aufgebaut, internationale Produktorganisationen geführt und neue Geschäftsfelder vom ersten Konzept bis zum bedeutenden Umsatz skaliert. Sein wiederkehrendes Muster: Wo viele kleine Initiativen laufen, aber keine davon ins Gewicht fällt, findet er das eine Ziel, das die Aufmerksamkeit des Vorstands verdient, und baut den Weg dorthin. Und wenn ein Problem in keine Spezialisten-Schublade passt, ist es meist eines für ihn.
Für Entscheider
Vom Valley-Signal zur belastbaren Entscheidung.
Für CEOs, Vorstände und Technologieverantwortliche, die technologische Entwicklungen, insbesondere KI, in wirtschaftlich sinnvolle Entscheidungen übersetzen wollen.
Typische Anlässe: die nächste Aufsichtsrats- oder Vorstandssitzung zum Thema KI, eine anstehende Delegationsreise ins Silicon Valley, die Budgetrunde für laufende KI-Projekte oder eine US-Tochter, die hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Mandate
- Executive Briefings90 Minuten für Vorstand, Geschäftsführung oder Aufsichtsrat. Vertraulich und auf die konkreten Fragen des Unternehmens vorbereitet. Im Mittelpunkt: die Folgen für Strategie, Investitionen und Organisation und die Entscheidungen, die sich daraus ergeben. Das übliche Einstiegsformat; Festpreisangebot auf Anfrage.
- Von KI-Piloten zur SkalierungWenn bereits mehrere KI-Projekte laufen, ist nicht die nächste Idee entscheidend, sondern die unabhängige Antwort auf drei Fragen: Welche Vorhaben haben einen belastbaren Business Case? Was verhindert die Skalierung? Wo sollte das Unternehmen weiter investieren, und was sollte es bewusst stoppen? Das Ergebnis ist keine weitere Ideenliste, sondern eine klare Priorisierung: skalieren, gezielt testen oder beenden. Ein Mandat dauert typischerweise vier bis sechs Wochen. Die Gespräche mit Geschäftsführung, KI-Verantwortlichen und Projektteams finden remote und teilweise vor Ort statt. Das Ergebnis ist eine Entscheidungsvorlage für Vorstand oder Beirat.
- Innovations- und EntscheidungssprintsIn zwei bis vier Wochen zu einer fundierten Entscheidungsgrundlage: Welche KI- und Technologiechancen sind relevant, welche Anwendungsfälle und Risiken zählen, und ist Eigenentwicklung, Zukauf oder Partnerschaft der richtige Weg?
- CEO-SparringVertrauliche Gespräche einmal im Monat und eine kurzfristige Einschätzung, wenn etwas nicht bis zum nächsten Termin warten kann.
- Silicon-Valley- und US-MandateUnterstützung bei US-Markteintritt, Partnersuche, Startup-Bewertung und der Übersetzung zwischen deutscher Unternehmenslogik und amerikanischer Markt- und Innovationskultur. Dazu kann auch die Überprüfung einer US-Tochter gehören, die hinter den Erwartungen zurückbleibt.
- Interim und BeiratInterim-CPO, Chief AI Officer und Operating Partner. Beirat für Mittelstand und Familienunternehmen.
Warum unabhängig
Christian berät allein und führt jedes Mandat persönlich. Es gibt kein Umsetzungsteam, das ausgelastet werden muss, und er erhält keine Provisionen von Anbietern. Deshalb ist auch ein Stopp ein legitimes Ergebnis. Beteiligungen in seinem Angel-Portfolio legt er offen. In derselben Wettbewerbssituation nimmt er nur ein Mandat an. Nach dem Erstgespräch stellt er auf Anfrage den Kontakt zu Referenzen her.
Für Medien
Silicon Valley, eingeordnet für Deutschland.
Christian Busch steht Redaktionen für TV, Radio, Podcasts und Print zur Verfügung, auf Deutsch oder Englisch und bei Bedarf kurzfristig live aus dem Silicon Valley.
Der kalifornische Vormittag ist deutsche Prime Time. Live-Schalten in deutsche Abendformate sind daher unkompliziert möglich.
Seine Produkte wurden unter anderem von BBC, CNN, CCTV und AP aufgegriffen, darunter als eines von fünf CNN-Highlights des Mobile World Congress 2015 und in der Keynote des Cisco IoT World Forum 2013.
Mögliche Themen und Thesen
- Elektronische Patientenakte aus US-Perspektive: Erfahrungen aus einer FHIR-Plattform für 70 Millionen Versicherte
- Was deutsche Vorstände beim KI-Einsatz aus dem Silicon Valley übernehmen sollten und was nicht
- Welche KI-Versprechen zu tragfähigen Geschäftsmodellen werden
- Warum die Token-Rechnung vieler KI-Agenten nicht aufgeht und wann lokale Modelle übernehmen
- Warum deutsche Unternehmen beim US-Markteintritt häufig mit der falschen Geschichte starten
- Amerikaner sind keine englischsprachigen Deutschen: warum genau diese Verwechslung deutsche US-Vorhaben scheitern lässt
- Wie Machtverschiebungen zwischen Big Tech, KI-Anbietern und Startups deutsche Unternehmen betreffen
- Welche Technologieentscheidungen warten können und welche nicht
Aus der Praxis
Vier Entscheidungen, ein Muster.
Die Mandate bleiben vertraulich. Trotzdem lässt sich zeigen, worum es ging, was Christian beitrug und was sich dadurch änderte. Dazu kommen zwei Beispiele aus seinen Führungsrollen.
Neue Wachstumsoption im öffentlichen Sektor
Ein amerikanisches Healthcare-IoT-Unternehmen suchte den nächsten Wachstumsschritt. Die Analyse zeigte: Die bessere Chance lag nicht in einem weiteren Feature, sondern bei öffentlichen Auftraggebern. Die US-Regierung ist der größte IT-Einkäufer der Welt, mit einem IT-Budget von mehr als 100 Milliarden Dollar im Jahr, planbaren Budgets und langen Vertragslaufzeiten. Der Zugang führt über zwei Hürden: FedRAMP, das Cloud-Sicherheitszulassungsprogramm der US-Bundesregierung, und die GSA, ihre zentrale Einkaufsbehörde. Christian bewertete die Marktoptionen und entwickelte die Roadmap für beide. Das Unternehmen hat damit eine zweite, konkrete Wachstumsoption, ungefähr so groß wie sein bisheriger Gesamtmarkt.
Compliance als Verkaufsargument
Ein Medizintechnik-Hersteller wollte wachsen und musste zugleich strengere regulatorische Anforderungen erfüllen. Die Unternehmens-IT war darauf nicht vorbereitet. Es fehlten nicht weitere Werkzeuge, sondern eine Sicherheitsarchitektur, die Audits standhält und die Anforderungen von Kliniken und Großkunden erfüllt. Christian entwickelte die Sicherheitsroadmap auf Basis von NIST 800-53 und begleitete Neuorganisation und Umsetzung. Das Auditrisiko sank, und der Vertrieb hat eine klare Antwort auf die Sicherheitsfragen großer Kunden.
Der eine KI-Anwendungsfall, der zählt
Ein großer US-Krankenversicherer betrieb Dutzende KI-Projekte, jedes für sich zu klein, um bei einem Konzern dieser Größe ins Gewicht zu fallen. In einer ethnografischen Studie untersuchte Christian, wie Ärzte und Kliniken KI tatsächlich nutzen. Die Erkenntnis: Auf Basis der lebenslangen Patientenakten von 70 Millionen Versicherten lag der Business Case für die Vorabgenehmigung medizinischer Leistungen (Prior Authorization) im dreistelligen Millionenbereich pro Jahr und war damit auf Vorstandsebene relevant. Das KI-Portfolio bekam damit eine klare Richtung. Zugleich zeigte das Team, dass sich ein Anwendungsfall dieser Größenordnung finden ließ.
Werbung für den Mittelstand, live in einem halben Jahr
Bei Comcast begann die Arbeit ebenfalls mit einer ethnografischen Studie. Sie zeigte: Kleine und mittlere Unternehmen, die im Fernsehen werben wollten, scheiterten an Prozessen, die für Großkunden gebaut waren. Auf dieser Grundlage entstand ein Business Case, der den Vorstand überzeugte. Christians Team aus 47 Ingenieuren brachte die Self-Service-Werbeplattform in rund einem halben Jahr vom Konzept bis zum kommerziellen Marktstart.
Operative Erfahrung
Gebaut. Skaliert. Verantwortet.
Kein Beobachter von außen: Christian hat neue Plattformen und Geschäftsfelder in deutschen und amerikanischen Unternehmen aufgebaut und durch komplexe Technologie- und Marktumbrüche geführt. Dabei führte er verteilte Entwicklungsorganisationen mit Teams unter anderem in den USA, Deutschland, Indien, China, Frankreich, Österreich, Ungarn, Lettland und der Ukraine.
Elevance Health
Verantwortete AI/ML- und Interoperabilitätsplattformen bei der zweitgrößten Krankenversicherung der USA, darunter eine FHIR-basierte Patientenakten-Plattform für 70 Millionen Versicherte. Diese Größenordnung entspricht in etwa der Zahl der gesetzlich Versicherten in Deutschland. Prägte eine Organisation mit mehr als 160 Mitarbeitenden und 12 Direct Reports.
Cognizant
Digital-Product-Practice für Fortune-500-Kunden aufgebaut: in zehn Monaten auf 10 Millionen Dollar ARR skaliert, mit einer qualifizierten Pipeline von 60 Millionen Dollar. Für Comcast brachte sein Team eine Self-Service-Werbeplattform in rund einem halben Jahr vom Konzept bis zum Marktstart.
SAP Labs, Palo Alto
Wechselte 2007 ins Valley. Erfand die IoT-Plattform SAP Connected Goods und eine Voice-of-Customer-NLP-Lösung; Connected Goods wurde SAP-Standardprodukt und eine der sechs Industriesäulen von SAP Leonardo IoT. Die von ihm entwickelten IoT-Lösungen wurden 2014 und 2016 als IoT Product of the Year ausgezeichnet. Zu den öffentlich genannten Kunden der Plattform gehörten Coca-Cola und Tennant, zu den Partnern Verizon, Orange, Telit, Intel und Samsung. Die Plattform nutzte Maschinendaten aus verteilten Geräteflotten, von industriellen Reinigungsmaschinen bei Tennant bis zu Getränkeautomaten. Diese Maschinendaten bestimmen heute mit, was KI im Maschinenbau leisten kann. Auf Einladung von Hasso Plattner und Bernd Leukert schrieb er das IoT-Kapitel für deren Buch „The In-Memory Revolution“ (Springer 2015).
SAP, Walldorf und Berlin
Leitete User Experience für das Mittelstands-ERP und verantwortete die Qualität von zwei der größten SAP-Kundenprojekte, unter anderem für Siemens und Schneider Electric.
brainjunction, Berlin
Gründete 1996 eine der ersten browserbasierten SaaS-Kollaborationsplattformen und führte sie als CEO profitabel. Kunden: DaimlerChrysler (heute Mercedes-Benz Group), VW, Bertelsmann, Deutsche Telekom, T-Mobile. Das Produkt wurde vom M&A-Team zur Koordination des Zusammenschlusses von Daimler und Chrysler eingesetzt.
Startup-Ökosystem
Mentor und Angel-Investor im Valley.
Seit 2014 ist er CEO-Mentor im Ignite-Programm der Stanford Graduate School of Business Dort unterstützt er Gründerteams aus der Wissenschaft beim Aufbau eines Unternehmens. Außerdem ist er bei Alchemist, Techstars und German Accelerator aktiv. Bei German Accelerator und start2grow spricht er seit vielen Jahren über deutsch-amerikanische Geschäftskulturen und den US-Markteintritt.
Als Angel-Investor begleitet er Startups von Enterprise-SaaS bis Medizintechnik. Die Unternehmen seines Portfolios haben zusammen mehr als 230 Millionen Dollar an Finanzierung eingeworben; ihre Exits summieren sich auf mehr als 260 Millionen Dollar.
Stimmen
“Christian was instrumental to bring relevant people from SAP, customers and ecosystem partners together … and critical in the process to establish the MoU between Samsung and SAP on IoT.”Frank Harder, damals VP IoT, Samsung Strategy & Innovation Center (2016)
“Christian coached us throughout the 6 month program … while respecting my decisions as the CEO.”Yong Rhee, Product Leader, Coupang
“In a short time, Christian made a huge positive impact on the direction and strategy of Reliabl.”Annie Brown, Founder, Reliabl (Techstars ’24)
Weitere öffentliche Empfehlungen im englischen Original: auf LinkedIn ↗
Einblick: Eight Founders From Ukraine, Bericht aus dem Mentoren-Panel des Stanford GSB Ignite Ukraine (englisch).
Expertise
Technologie mit wirtschaftlichem Kontext.
Künstliche Intelligenz
Plattformen, Agenten, Automatisierung und die Frage, wo tatsächlich neue Wertschöpfung entsteht. Besondere Tiefe in der Gesundheitswirtschaft: Krankenkassen, Kliniken, Health-IT und digitale Gesundheitsanwendungen.
Enterprise Software
Wie etablierte Produkte und Organisationen KI-nativ werden, ohne Kunden oder Kontrolle zu verlieren.
Innovation & Startups
Product-Market-Fit, Skalierung, Venture Capital und die Mechanismen hinter der Innovationskultur des Valley.
Deutschland & USA
Wie unterschiedliche Erwartungen an Führung, Vertrieb und Kommunikation den US-Markteintritt prägen und was sich daraus lernen lässt.
Signature Talk
German Accelerator · start2grow
Deutschland trifft USA: Warum gute Produkte allein nicht reichen. Und was erfolgreiche Markteintritte anders machen.
Seit vielen Jahren erklärt Christian Gründern und Führungsteams, warum ein gutes deutsches Produkt allein in den USA nicht automatisch zum Markterfolg führt. Sein Kernsatz: „Americans are not English-speaking Germans.“ Der Vortrag beginnt mit einem Spiel, das den Kulturschock in wenigen Minuten erlebbar macht, und übersetzt ihn dann in konkrete Regeln für Vertrieb, Verhandlung und Führung in den USA.
Keynote · Impulsvortrag · Executive Briefing · Mediengespräch
Vortrag anfragenKurzprofil für Redaktionen
Christian Busch
Christian Busch ist ein deutscher Technologie- und Produkt-Executive im Silicon Valley. 1996 gründete er in Berlin eine der ersten SaaS-Kollaborationsplattformen, mit Kunden wie DaimlerChrysler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom. Nach Führungsrollen bei SAP in Walldorf und Berlin wechselte er 2007 zu SAP Labs nach Palo Alto. Dort erfand er die IoT-Plattform SAP Connected Goods. Sie wurde SAP-Standardprodukt und eine der sechs Industriesäulen von SAP Leonardo IoT. Bei Cognizant baute er eine Digital-Product-Practice für Fortune-500-Kunden auf. Bei Elevance Health leitete er AI/ML- und FHIR-Interoperabilitätsplattformen für 70 Millionen Versicherte.
Seit 2014 ist er CEO-Mentor im Ignite-Programm der Stanford Graduate School of Business Dort arbeitet er mit Gründern und Unternehmen an Produktstrategie, Markteintritt und Skalierung. Bei German Accelerator und start2grow spricht er seit vielen Jahren über deutsch-amerikanische Geschäftskultur und den US-Markteintritt deutscher Unternehmen.
Er lebt auf der San Francisco Peninsula im Silicon Valley, spricht Deutsch, Englisch und Französisch und steht Medien als Gesprächspartner für Technologie, KI, digitale Gesundheitsdaten, Startups und die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und dem Silicon Valley zur Verfügung.
Kontakt
Ihr direkter Draht ins Silicon Valley.
Medienanfrage, Hintergrundgespräch oder strategisches Mandat: Schreiben Sie kurz, worum es geht. Christian antwortet persönlich, in der Regel innerhalb eines Werktags. Das Erstgespräch dauert 30 Minuten, ist kostenfrei und vertraulich.